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Trächtigkeitsuntersuchung mittels Ultraschall

 

Für den Landwirt ist es von größter wirtschaftlicher Bedeutung, güste Tiere so früh wie möglich zu erkennen. Dies ist Voraussetzung, um die notwendigen Maßnahmen für die Neubelegung einer Kuh ergreifen zu können. Gründe für das Fehlen einer Trächtigkeit können unter anderem das Ausbleiben einer Befruchtung oder Einnistung, aber auch das Absterben des Embryos sein.

Zu diesem Thema wird seit Anfang 2014 am IFN Schönow eine umfassende Studie durchgeführt, die bis Ende 2016 laufen wird. Ziel des Projektes ist es, der Praxis sinnvolle Empfehlungen für den optimalen Zeitpunkt einer Trächtigkeitsdiagnostik, unter Berücksichtigung des frühembryonalen Fruchttods, beim Rind zu geben.

Zu diesem Zweck wird nach der Besamung eine frühe Trächtigkeitsuntersuchung mittels hochauflösendem Ultraschall durchgeführt. Anschließend wird der Trächtigkeitsstatus durch zwei weitere Ultraschalluntersuchungen kontrolliert. Weiterführende Methoden kommen zum Einsatz, um mögliche Gründe für das Auftreten von embryonalem Fruchttod zu erkennen und Indikatoren zu identifizieren. Hierzu werden zusätzlich die Fruchtbarkeits- und Produktionsparameter der Tiere über den gesamten Studienzeitraum hinweg ausgewertet.

Das Projekt wird mit Mitteln des Ministeriums für Infrastruktur und Landwirtschaft des Landes Brandenburg und des sächsischen Landesamts für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie finanziert.