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Verbesserung der Verfahrensgestaltung bei der Konservierung von Bullensperma

 

Qualitativ hochwertiges Sperma ist für einen optimalen Befruchtungserfolg in der Rinderzucht von erheblicher Bedeutung. Ziel ist, durch eine hohe Spermaqualität die Trächtigkeitsrate der besamten Kühe zu erhöhen und die Anzahl an Nachbesamungen zu reduzieren. Durch die Technik der Spermakonservierung erreicht man eine bessere Auslastung genetisch wertvoller Bullen sowie einen zeitlich von der Spermagewinnung unabhängigen Einsatz des Spermas. Andererseits entstehen dadurch Konservierungsverluste, die die Spermaqualität beeinträchtigen.

Ziel der Studien ist es, durch eine modifizierte Verfahrensgestaltung insbesondere bei der wirtschaftlich bedeutsamen Gefrierkonservierung von Sperma die auftretenden Qualitätsverluste zu minimieren. Hierfür werden geeignete spermatologische Parameter bei verschiedenen zeitlichen Managements während des Konservierungsvorganges (z.B. Äquilibrierungszeiten), verschiedenen Abfolgen der Spermaverdünnung und unterschiedlichen Temperaturregimes während des Einfriervorganges untersucht und miteinander verglichen. Daraus werden praxistaugliche Empfehlungen erarbeitet, die in der täglichen Laborroutine der Besamungsstationen zu einer optimierten Qualität des konservierten Spermas führen.