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Künstliche Besamung beim Schwein
Leitung: Martin Schulze
Inhalte
- Prüfung des fertilitätsprognostischen Wertes neuer moderner Methoden der Spermabeurteilung bei Besamungsebern
- Erarbeitung von Möglichkeiten zur Erhöhung der Auslastung der Besamungseber durch Einschätzung ihres individuellen Leistungspotentials nach umfassender spermatologischer Untersuchung
- Optimierung des Verfahrens der künstlichen Besamung beim Schwein durch Weiterentwicklung einzelner Verfahrensschritte (Spermabeurteilung, Konservierung, Inseminationstechnik u.a.)
- Molekulargenetische Untersuchungen zur Befruchtungsleistung von Besamungsebern mit der Zielstellung einer Verbesserung der Selektion von Besamungseberanwärtern
Aktuelle Arbeiten
- Untersuchungen zum Einfluss des Verdünnungsgrades auf die Qualität von konserviertem Ebersperma mit dem Ziel einer hohen Auslastung der Ejakulate
- Entwicklung eines Index zur Charakterisierung der Spermaqualität von Besamungsebern unter Einbeziehung der Informationen aus einem erweiterten Methodenspektrum
- Einfluss bakterieller Lipopolysaccharide (LPS) auf die in-vitro Qualität flüssigkonservierter Eberspermien
- Entwicklung antimikrobieller Peptide (AMP) zur Ablösung konventioneller Antibiotika und ihre Anwendung in der Fortpflanzungsbiologie
- Resistenzsituation in Eberstationen des FBF - Überprüfung kritischer Kontrollpunkte im Rahmen des Qualitätsmanagements
- Untersuchungen zur spermatogenen Leistungsfähigkeit von Ebern mittels mehrdimensionaler Graustufenanalyse (GSA) sonographischer Bilder und spermatologischer Parameter
- Auswirkungen einer Zearalenonbelastung im geburtsnahen Zeitraum auf die Körperentwicklung und Fortpflanzungsfunktion von Ebern
- Untersuchungen zum Seminalplasma
- Testung einer Auswahl spermatologischer Diagnostika auf Fertilitätsrelevanz in einer größeren Eberpopulation mit bekannter Fruchtbarkeitsleistung und Festlegung von Grenzwerten (Mindestanforderungen) für die Ejakulatqualität
- Erfassung ausgewählter In-vitro-Parameter sowie der Befruchtungsleistungen eines Besamungseberbestandes - Vergleich mit für diese Leistungen relevanten Kandidatengenen und Erarbeitung eines Auswertungsmodus
- Weiterentwicklung der Flüssigkonservierung von Ebersperma mit der Zielstellung die Konservierung bei einer Temperatur um 5 °C (Kühlschranktemperatur) zu ermöglichen
- Möglichkeiten zur schnelleren und besseren Erkennung von subfertilen Ebern durch Vermessung von konservierten Spermaproben mit CMA-Systemen



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Zuletzt aktualisiert am Montag, den 03. Mai 2010 um 09:41 Uhr |